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Wand- und Deckenmalerei in Lübecker Häusern 1300 bis 1800

Die Altstadthäuser der UNESCO-Welterbe-Stadt Lübeck bergen einen einzigartigen, aber kaum erforschten Bestand an Wand- und Deckenmalereien. Den Blicken der Öffentlichkeit entzogen, da zumeist in Privatbesitz, sind diese Malereien aus verschiedenen Epochen Kulturgut von europäischem Rang.

Die große Anzahl von Wand- und Deckenmalereien in Lübecker Häusern ist der umfangreichste bislang bekannte derartige Bestand in Europa. Aus etwa 400 Lübecker Häusern sind etwa 1.600 Malereien des Zeitraumes 1300-1800 bekannt. Oft liegen sie in mehreren Schichten übereinander, weil Wände und Decken immer neu bemalt wurden. Nicht alle sind vollständig erhalten oder gut lesbar. Viele von ihnen sind gefährdet.

Diese erstaunliche Fundmenge wurde durch ein Forschungsprojekt erstmals vollständig und systematisch erfasst. Der Grundlagenforschung bieten sich damit weitreichende Untersuchungsmöglichkeiten: Die Dokumentation der Wand- und Deckenmalereien in Wort und Bild sichert der Kunst- und Kulturgeschichte unersetzliches Quellenmaterial. Die differenzierte Klassifizierung erhöht den Erkenntnisgewinn. Entschlüsselung und Bewertung von Funden werden erleichtert.

Gefördert wurde das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Possehl-Stiftung Lübeck.

 

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